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Pannur - Vorschule für kastenlose Kinder

In Pannur haben die Pater eine Vorschule für die Kinder der Kastenlosen eingerichtet.

 

Mit Ihrer Unterstützung konnten wir helfen, dass über 100 Kinder aus den Dörfern in Pannur in den Kindergarten gehen können, anstatt auf den Feldern arbeiten zu müssen. Sie werden da vorgeschult und bekommen ihre tägliche Verpflegung.

 

Auch unsere kleine Ningamma, die eigentlich der Auslöser unserer Taten war, ist bereits sehr wissbegierig dabei, sich hier auf die Schule in Manvi vorzubereiten. Weil sie auch aus entlegeren Dörfern kommen, schlafen sie in der Station.

 

Die Kinder sind nun nicht mehr mit Kinderarbeit beschäftigt, sondern lernen hier für ihre Zukunft.

 

Projekt Medizinräume in jedem Dalit-Dorf

Bisher wurde versucht mit Jeep und einer Schwester die vielen entlegenen Dörfer auf den unwegsamen Strassen regelmässig zu erreichen. Das ermöglichte dem Team wenn überhaupt, dann jeweils alle 3-4 Wochen nach den Patienten zu sehen. Allerdings finden die Kranken und Verletzten in den Dörfern kaum die hygienischen Voraussetzungen für eine Genesung. Ausserdem sind Notfallsituationen damit nicht abgedeckt. Zu oft haben wir schon Todesfälle miterlebt, weil Hilfe nicht rechtzeitig vor Ort war, oder gar keine Versorgung gerufen werden konnte. Wir erinnern an unsere Erlebnisse während unseres Aufenthaltes im 2004, der Tod eines Jungen durch Schlangenbiss, oder der Tod eines kleinen Mädchens wegen Durchfall...

 

Zwar haben die Jesuiten aus vielen Dörfern Socialworkers rekrutiert, die regelmässig in die Station kommen um zu rapportieren und weitere Instruktionen sowie kleine Kurse für die tägliche Arbeit zu erhalten. In der Praxis, so der Erfahrungsbericht, muss man jedoch mit herben Rückschlägen rechnen, da einige dieser Worker das Salär kassieren, in den Dörfern jedoch kaum in Erscheinung treten.

 

Nun wollen wir gemeinsam die medizinische Versorgung ausbauen, in dem wir mithelfen in den Dörfern medizinische Stationen zu bauen. Solide, saubere Häuschen, bestehend aus einem Patientenraum und einem Lager/Medizinraum, in dem auch eine Schwester übernachten und erste Hilfe geben kann. Die Frauen können so nach einer Geburt auch betreut werden und müssen nicht gleich wieder aufs Feld. Ein Haus kostet in etwa Fr. 1700.- Zudem werden beim Bischof mehr Schwestern für diese wichtige Arbeit angefordert, damit der Besuchsrythmus etwas enger werden kann.

 

Gerne informieren wir Sie ausführlicher über die Möglichkeiten beim Aufbau dieser Häuser mitzuhelfen. Jeder Beitrag ist willkommen... auch wer ein Haus alleine finanzieren möchte wende sich bitte an uns.